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Montag, 5. Januar 2015

Ice&Fire in Tirol

Schon mal im Schnee übernachtet? In einem aus Schnee gebauten Zimmer, auf einem Schneebett? 
Das hab ich kürzlich probiert.... in einem Iglu schlafen wie die Eskimos.

Gut ausgerüstet mit ca. 5 Lagen Gewand und Winterschuhen aus den kanadischen Rocky Mountains sah ich der frostigen Nacht inkl. Abend und Morgen entgegen. Dementsprechend erhitzt kamen wir in Hochötz, auf ca. 2000 m Seehöhe nach einer 8minütigen Gondelfahrt im Panoramarestaurant an. Treffpunkt 15.45 Uhr, gespannt auf das sogenannte Schneedorf.

Das Schneedorf in Hochötz
Es liegt nur wenige Meter quer über die Piste neben der Gondelstation und sieht schon von weitem sehr einladend aus... es erinnterte mich an eine griechische Siedlung, bloß die Temperaturen ließen keinen auslangenden Vergleich mit dem sonnigen Süden zu.





Eingefunden im Gemeinschaftsiglu, mit heißem Glühwein ausgestattet und fasziniert vom ersten Iglu, das ich zu Gesicht bekam, begann die Begrüßung und erste Einweisung im Dorf. Pro Nacht sind ca. 30-40 Personen zu Gast, gut betreut von mehreren ortskundigen Guides. 16-18 Iglus entstehen im Schneedorf jedes Jahr, und das mit Hilfe eines überdimensionalen Luftballons und einer Schneefräse. Angesichts der warmen Temperaturen im heurigen Winter (2014) hatten wir daher die Chance auch das Entstehen eines Iglus life mitzuerleben.


Immer noch konnten wir uns nicht vorstellen, in dem Iglu die Nacht zu verbringen, und hofften auf warme Schlafsäcke. Nach einem Rundgang durch das Dorf und der Vorstellung des Sauna-Hauses war uns schon viel leichter. Im Aufwärmraum hatte es kuschelige Temperaturen, die wir allerdings noch nicht in Anspruch nahmen.

Das Dorf hat neben dem Hauptiglu einen "Dorf-Platz" von wo es zu den verschiedenen Iglus geht, und von wo auch die beheizten Toiletten leicht zu erreichen sind. Die Küche befindet sich ebenfalls in einer aus Holz gebauten  Hütte. Hier sollte unser Käsefondue zubereitet werden.

Aber erst einmal kam die Schlafsack-Einweisung. Denn in einem Iglu zu übernachten, bedarf ein paar kleiner Tricks und schon ist es kuschelig warm. In den bis -40 Grad Komfort-Schlafsäcken mit Fleece-Innenschlafsäcken sollte nur eine Schicht Kleidung getragen werden und bitte... stellt nichts, was ihr am nächsten Tag verwenden wollt (Kontaktlinsen, Wasserflasche, o. ä. ) direkt neben
das Bett auf den Schnee! Wer besonders kalte Füße hat, der soll noch einmal eine Runde barfuß durch den Schnee laufen, dann frische Socken anziehen, und schon wird es schön kuschelig im Schneebett. Zur Verfügung stehen gekoppelte Doppelschlafsäcke, oder auf wunsch auch einzelne.
Und nicht vergessen: Die Schuhe am besten in der Nacht zudecken, denn das Kondenswasser könnte morgens unangenehm sein.

Als wir dann also ins Iglu Nr. 7 einzogen, erwartete uns noch eine kleine Aufmerksamkeit, die wir uns gerne schmecken ließen, seht selbst - Champagner und Brötchen als Vorspeise! 



 Unter den Schaffellen befindet sich eine Styropor-Platte, eine aufblasbare Isomatte und schon wird es angenehm Warm unter dem Schlafsack.
Die Schnitzereien in den Wänden haben mir sehr imponiert, denn sie sind perfekt gemacht und jedes Zimmer hat ein anderes Design!







Nach der liebevoll durchdachten Einweisung freuten wir uns auf das versprochene Käsefondue, das keine Wünsche offen ließ! Gratulation an das Schneedorf-Team, ihr habt das toll gemacht!


Die Teilnehmer nehmen auf den Holzstämmen mit Fell Platz, nachdem sie sich bei der Bar im Hauptiglu mit Getränken versorgt haben.














 Und als es dann nach dem Essen so richtig romanisch wird, auf dem Berg, das Lagerfeuer entzündet wird und die Sterne in diese Nacht auch noch ganz besonders schön zu sehen waren, brechen wir auf. Auf zum Roten Wandl, einem Aussichtspunkt hoch über dem Tal, zu einer Fackelwanderung. Ein tolles Erlebnis!

 


Gemütlich beim Lagerfeuer lassen wir nach dem atemberaubenden Blick über das Ötztal bei Nacht den Abend ausklingen und genießen den einen oder anderen heißen Glühwein, bei netten Gesprächen mit den andern Iglugästen.




Die Nacht wird wämer als gedacht. Zwar ist es ungewohnt, bei 2 Grad Zimmertemperatur zu schlafen, aber der Schlafsack hält warm und das Bett ist bequem. Um 8 Uhr folgt der Weckruf, und sobald alle versammelt sind, geht es zum gemeinsamen Frühstück in der Bergstation.




Wir haben den nächsten Tag trotz allem in der Therme Längenfeld "Aqua Dome" genossen, der uns durch und durch wieder aufwärmte. Das schwefelhaltige Heilwasser wird aus 1820 m Tiefe in die Becken gepumpt. Die Therme liegt mitten in den Bergen, zu denen man dann von den Schwimmbecken hinaufblickt. Schon ein imposantes Bild, muss man zugeben.
In den "schwebenden" Becken im Außenbereich, die sicherlich der Höhepunkt der Therme ist, gibt es ein Solebecken, sowie auch ein Massage, und ein Kinder-Becken. Über den Kegel in der Mitte kommt man von einem zum anderen, halbwegs warm.

Der Tag im Aqua Dome hat uns sehr gut getan, wobei wir den Preis für den Thermeneintritt relativ teuer fanden. Aber es gibt auch 3-Stunden-Tickets und Abend-Karten.  Leider haben wir uns den Wellness-Bereich mit Sauna nicht mehr angesehen.

Um das Wochenende abzurunden, ging es am 3. Tag nach Sölden zum Schifahren.






Ein schönes Gebiet, mit durchaus anspruchsvollen Pisten, leider hat uns das Wetter etwas im Stich gelassen, denn den ersehnten Gletscher konnten wir nicht befahren, da die Gletscherbahn wegen Sturmes geschlossen blieb. Die Mittagspause in Bubi's Hütte können wir aber wärmstens empfehlen. Zwar muss man sich auf tirolerische Preise gefasst machen, aber die Qualität und der Gemütlichkeitsfaktor lassen keine Wünsche übrig!

Links, Tipps und Infos:
www.schneedorf.com, auch buchbar/verschenkbar über mydays!

Die Auffahrt zum Schneedorf kostet (Berg- und Talfahrt) € 14,50  für Kinder € 7,80.


www.aqua-dome.at
Eintrittspreise werden ab 3 Stunden aufwärts berechnet, je nach Verbleib und benutzung der unterschiedlichen Bereiche, werden die Kosten dazugebucht auf ein Armband mit dem sich Garderobenkästen öffnen lassen, wie auch Konsumationen im Restaurant.

www.soelden.com

www.wiesenheimoetztal.at
Genächtigt haben wir die beiden folgenden Nächte in der Pension Wiesenheim, bei Familie Ennemoser in Sautens (dem Tor zum Ötztal :-) ) Danke für die nette Betreuung, das familiäre Ambiente hat uns gut gefallen! Wir kommen gerne im Sommer wieder, dann zum Rafting, Klettergarten-Besuch oder Wandern!

Fotos auf Flickr von der Reise nach Tirol findet ihr hier .









Sonntag, 7. September 2014

Die Donau lebt! - voestalpine Klangwolke 2014

Das war die Klangwolke 2014. 10 Schiffe aus den 10 Ländern an der Donau trafen sich in Linz. In einem vereinten Europa ist dies jetzt möglich geworden. Und es treffen sich die Kulturen und Menschen aus den Ländern zu einem großen Fest. Musikgruppen auf den Schiffen, die mit bunten Lichern und Lampions geschmückt waren, passierten die Zuschauen am Ufer, die dank des wunderbaren Wetters sehr zahlreich erschienen sind.

Mich hat die Musik begeistert, weil ich ein Bukovina-Fan bin, genau wie die Walzer mit gefallen haben, weil sie so typisch für die Donau stehen. Für die Besucher war das Spektakel von allen Plätzen im Donaupark so meine ich ganz gut zu sehen. Sicher ist es besser, auf der Böschung zu stehen, aber auch auf der Ebene konnte man den Schiffen gut folgen.

Das Feuerwerk war bombastisch, im wahrsten Sinne des Wortes. :-) Danke an die Organisatoren und alle Beteiligten, es war wieder ein famoses Spektakel!

Aber überzeugt euch auf den Bildern, die ich geschossen habe ....
Zum Flickr-Album

Donnerstag, 4. September 2014

c... what it takes to change

Ars Electronica Festivals am Hauptplatz LinzDas Ars Electronica Festival startet in eine neue Runde und beginnt heute!

Unter dem Motto, c... what it takes to change! greift man wieder ein ganz heißes Thema auf.
Was braucht es um Veränderung zu ermöglichen?  Wissen, Kreativität, Ideen sind die Rohstoffe der Zukunft. Aber Kreativität und Innovation fallen nicht vom Himmel, was braucht es also, was ist zu tun? Ist es wichtiger, neue Wege zu gehen oder eine andere Richtung einzuschlagen? ...oder ist es ohnehin nur eine Illusion, wenn wir meinen, den Lauf der Dinge ändern zu können? Um diese Fragen geht es in verschiedenen Ausstellungen und Installationen.

Festival in der Stadt! 
Schon in den Vorjahren ging das AEC hinaus zu den Menschen und wer heute durch die Stadt geht, der kann das Festival nicht übersehen. So wird für die Linzer immer mehr greifbar, was das Festival kann und zeigt. Euch werden die Wegweiser-Tafeln auffallen, die sich überall in der Innenstadt befinden, und mit weißen Ballons versehen sind. Die einzelnen Orte könnt ihr bei freiem Eintritt besuchen und euch einen Vorgeschmack auf das Festival im AEC oder die Cyber-Arts Ausstellung im OK Offenes Kulturhaus OÖ holen!

Das Motto passt ja heuer ganz besonders gut zu Linz, denn LINZ.VERÄNDERT, wie ihr wisst.
Jetzt liegt es an euch, ob ihr eure Gewohnheiten verändern wollt, und euch auf diese Veranstaltung einlasst, und hineinschnuppert.

Um euch den Einstieg so leicht wie möglich zu machen, hat das AEC seit einigen Jahren ein eigenes WE GUIDE YOU Programm aufgelegt, das ich sehr empfehlen kann: Infos zu den Touren in den verschiedenen Bereichen findet Ihr unter folgendem Link: http://www.aec.at/c/weguideyou/ 

Infos zum Festival, Ticketpreise etc. findet Ihr übrigens hier: http://www.aec.at/c/de/