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Mittwoch, 22. Juni 2016

Stillen und Wickeln in der Linzer City

Ist man eine Still-Mama, so stellt sich oft recht abrupt die Frage nach einem geeigneten Platz um die Kleinen zu füttern. Zwar ist es im Sommer oft nicht so problematisch eine Parkbank zu wählen, doch sobald das Wetter schlecht ist oder es in die kälteren Jahreszeiten geht. Hat so manche schon begonnen zu suchen. Nun ist Stillen in der Öffentlichkeit bei uns gottseidank auch kein großes Problem mehr, doch stillt nicht jeder gerne mitten im Gastzimmer oder Café und auch für die Babys ist oft eine ruhigere Umgebung notwendig.

Hier haben wir Plätze gesammlt, die in der Linzer City zum Stillen vorgesehen sind, bzw. dieses Service für die Kunden bereitstellen. Auch in diesem Beitrag gilt - öfter mal vorbeischauen und immer wieder neue Plätze sammeln - Fotos werden ebenso immer wieder für euch ergänzt.
Diesen Beitrag verdanke ich all den Still-Mamas, die mich hier mit Infos versorgt haben und mich beim Zusammentragen der Infos und Bilder unterstützen - Danke an Carmen erstmal!
Weitere Infos haben wir hier bei der Seite der Kinderfreunde gefunden.


Landhaus 
Beim Eingang Klosterstraße 7 befindet sich in der Nähe des Portiers ein öffentlicher Still- und Wickelraum, der Mo, Di, Do 7.30-18 Uhr, Mi 7.30-17 Uhr und Fr 7.30-16 Uhr geöffnet ist.
Klosterstraße 7 

Kinder/Baby Landa
Die Firma Landa vermöglicht ihren Kunden gerne das Stillen im Geschäft und auch ein Wickelplatz wird hier angeboten. 
Landstraße 83 

Thalia 

Sitzecken zum Lesen befinden sich in den verschiedenen Stockwerken des Geschäftes, einige davon sind auch recht verwinkelt und eigenen sich perfekt zum Stillen. Im 3. Stock im Waschraum des Cafes kann auch gewickelt werden.  
Landstraße 41

Neues Rathaus/Bürgerservice
Im Foyer des Neuen Rathauses am Brückenkopf in Urfahr, befinden sich bequeme Sitzmöglichkeiten, hier kann in Ruhe gestillt werden. Auch Wickelplätze sind hier vorhanden, geöffnet ist zu den Amtsstunden.
Hauptstraße 1-5

Altes Rathaus 
Im Foyer des alten Rathauses kann man zur Not auch stillen, richtig bequeme Sitzmöglichkeiten gibt es leider nicht, allerdings eine Wickelstube lt. Kinderfreunde-Seite (siehe oben) - wird demnächst persönlich getestet! 
Hauptplatz 1
 
Landesdienstleistungszentrum am Bahnhof (Artikel zum Stillraum im LDZ Bahnhof)
Der raum ist währen der Öffnungszeiten des Landesdienstleistungszentrums (Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 17 Uhr, Freitag von 7.30 bis 14.30 Uhr) öffentlich zugänglich und barrierefrei erreichbar.

C & A Modehaus 
Hier kann man gleich im Erdgeschoss bei den kabinen auf einem Sofa Platz nehmen, das zum Stillen gut geeignet ist, aber auch in der Kinder/Baby-Abteilung. Hier befindet sich auch ein Wickelplatz. Mozartstraße 6-10 
Und noch ein persönlicher Tipp von Carmen: Auch die Linzer Kirchen sind Ruhepole und können zum Stillen genutzt werden. Der Herrgott kann dagegen ja schlecht was haben ;-).

Sonntag, 19. Juni 2016

Es grünt so grün... Stipvisite im botanischen Garten Linz

Ausgangssituation, zwei "Neomamas" unternehmungslustig und sonnenhungrig, begleitet von zwei Babys, 10 und 12 Wochen alt im Kinderwagen. Mission: Wir testen die Linzer Attraktionen auf Baby-Tauglichkeit :-)

Unser erster Ausflug führt uns in den Botanischen Garten in Linz.
Mit Straßenbahn und Bus einwandfrei erreichbar, ist der Botanische Garten auch für einen Kurzausflug von ein paar Stunden super geeignet. Vor allem im Frühling wirklich sehenswert!

Vom Taubenmarkt aus nimmt man Bus Nr. 26 oder 27 bis zur jeweiligen Haltestelle Botanischer Garten. Mit 2 Kinderwägen solltet ihr eine Tageszeit wählen, an der die Busse nicht mit Schülern oder zu Stoßzeiten überfüllt sind, denn in den LinzAG Bussen ist nicht übermäßig Platz für Kinderwägen. 2 Wägen und ein Buggy allerdings hatten drin (knapp) Platz.
Wer mit dem Auto anreist, es gibt ein paar Parkplätze direkt beim Botanischen Garten und entlang der Straße in der Nähe.

Der Garten ist für einen Kinderwagen Spaziergang sehr gut geeignet, die Wege sind breit und der Kies fest, es gibt überall wo Stufen sind auch Rampen, also barrierefrei!
Im Garten sind immer wieder Sitzmöglichkeiten, kleine Bänke und Tische bzw. Stühle, auf denen man eine Rast einlegen kann oder wo sehr idyllisch gestillt werden kann.


Eintritt in den Botanischen Garten Linz bewegt sich in einem sehr günstigen Bereich von 1-3 Euro, für Familien € 5. (Öffnungszeiten/Eintrittspreise)


 Im Café Orchidee saßen wir auf der hinteren Terrasse, was mit 2 Kinderwägen kein Problem darstellte. Je nach Gästeaufkommen  und Wetter könnte es allerdings im Gastraum schon etwas eng werden.

Was das Stillen und Wickeln anbelangt, so ist es jedem überlassen, wie er das Stillen in der Öffentlichkeit halten möchte, für uns war es kein Problem, für die umliegenden Gäste auch nicht. Es befindet sich in der Damentoilette auch ein sehr bequemes, und rel. großes Wickelbrett.

Wir haben im Café auch super gegessen. Es gibt tolle Mehlspeisen  und eine große Auswahl an Eis. Die Bedienung war sehr nett und geduldig mit uns :-).

 Zu Fuss zurück in die Stadt schafften wir es in rund 15-20 min. also gut machbar und teilweise durch den wunderschönen Park am Bauernberg. 
 
 FAZIT: super Ausflug, sehr Kinderwagentauglich und der Botanische Garten wirklich eine Augenweide.






 

Dienstag, 14. Juni 2016

"Alles läßt sich durch Standhaftigkeit und feste Entschlossenheit erreichen." - zu Gast im Schloss Hof

Dieses Zitat stammt von keinem geringern als Prinz Eugen von Savoyen-Carignan (1663 - 1736). Er war ein österreichischer Heerführer, galt als der fähigste Feldherr seiner Zeit und führt uns zu einem neuen kaiser- und königlichen Zwischenstopp entlang der Donau:

Nach Schloss Hof östlich von Wien an der Niederösterreichischen Donau. Sehr weitläufig steht es da, das Schloss mit all seinen Nebengebäuden und Gärten. Bauherr war Prinz Eugen von Savoyen, einer der wohlhabendsten Männer seiner Zeit, also hatte der damalige "Stararchitekt Johann Lucas von Hildebrand" wohl keine Einschränkungen und konnte auf die rund 50 Hektar einen sehr repräsentativen Land- und Jagdsitz anlegen. in den 1720er Jahren wurde es natürlich im Barocken-Stil gebaut - üppig verziert, zum Staunen animierend.

Fast in jeder österreichischen Stadt stößt man auf die Prinz Eugen-Straße, und tatsächlich ist das Leben des Prinzen eine interessante Geschichte: Als adeliger Franzose mit Italienischen Wurzeln und vielen europäischen Verbindungen bot er - auf eine militärische Karriere hoffend - seine Dienste vielen Kiegsherren an und war stets sehr erfolgreich, weil kriegsstrategisch innovativ und unverhersehbar für die Feinde. Schließlich diente er auch dem Hause Österreich und häufte über die Jahre auch ein beachtliches Vermögen an. Das Schloss Hof schließlich sollte eine passende Residenz außerhalb von Wien sein, auf der Feste gefeiert und Gäste zur Jagd empfangen wurden.

Und so empfing uns auf Schloss Hof eine junge barock gekleidete Dame, mit sehr gewählter Aussprache um uns den barocken Lebensstil sehr blumig und bildhaft näher zu bringen. Barocke Feste waren üppig, voll von Show und überschwänglichen Überraschungen für die Gäste. Mit exotischen Köstlichkeiten und Dekorationen übertrumpfte sich der Adel bei solchen Einladungen.

Da der Prinz unverheiratet blieb, erbte nach seinem Tod 1736 seine Nichte Anna Viktoria von Savoyen das Schloss. Auch sie hatte keine Kinder und vererbte es ihrem jüngeren Ehemann weiter, der es aus Geldnot an keine Geringere als Kaiserin Maria Theresia verkaufte. Für ihre vielen Kinder erwarb sie einige Schlösser, darunter auch Schloss Hof.

Das Anwesen wurde während der vielen Jahre immer wieder umgebaut, umdekoriert und in den letzten Jahrzehnten sehr schön renoviert. Zu sehen gibt es aber nicht nur die kaiserlichen Räumlichkeiten, sondern wunderschöne Gärten, darunter auch Kräuter- und Blumengärten, Obstgärten, einen barocken Terrassen-Garten, eine Orangerie. (vitueller Rundgang als Diashow)
Außerdem rund um den Gutshof viele interessante Tiere und Handwerksausstellungen, sowie ein Kinderspielplatz und eine Kinderwelt in der immer wieder Workshops, Geburtstagsfeiern, etc. stattfinden. Man kann Gartenkurse auf Schloss Hof belegen, und spezielle Führungen mit Experten machen, sogar kleine "Zeitreisen".

Hier ein paar schöne Bilder vom Schloss, um Gusto zu machen. Übrigens, man kann von Wien aus auch einen Shuttle-Bus nutzen, der einen hier her bringt.

Die Führung dauerte ca. 1.5 Stunden, war sehr interessant und nachher hat man noch Zeit sich die ganze Anlage anzusehen. Dafür würde ich auf jeden Fall mind. 2 Stunden einplanen, wenn nicht mehr, denn sie ist sehr weitläufig und sehr idyllisch. Ein Spaziergang bietet sich an, oder eine Rundfahrt mit einer Pferdekutsche, die auch angeboten wird. Außerdem: Das Restaurant "Zum weissen Pfau" hat eine wunderbare Terrasse!

Eintritt: Erwachsene: 13,00 €, Kinder: 8,00 € (Kinder unter 6 Jahren frei)
Interessant sind auch die vielen Veranstaltungen das ganze Jahr über - angefangen von Workshops für Kinder, Kochkurse für Erwachsene, Feste und vieles mehr: Veranstaltungskalender Schloß Hof
 





Mittwoch, 17. Juni 2015

Wie Wasser ein Spiegel ist .... Überraschende Einblicke entlang der Straße der Kaiser und Könige

Die Straße der Kaiser und Könige, so wird sie auch genannt, die Donau. Auf ihr reisten jahrhunderte lang gekrönte Häupter quer durch Europa. Heute genießen Radler, Wanderer und Schiffsreisende an der Donau die wunderschönen Täler und Hügel, sowie Interessantes zu ihren Ufern: Schlösser, Burgen, Kulinarische Genüsse und immer wieder wechselnde Landschaften.
Diesmal war ich an der Donau in Niederösterreich unterwegs und auf den Spuren von gekrönten Häuptern in verschiedenen Schlössern zu Gast. Los ging es in Stift Melk.

Stift Melk und seine Gärten

  
Hier logierten die Kaiser und Könige, hier leben heute noch Möche, hier wird äußerst profitabel gewirtschaftet, gelehrt und tausende Besucher bewundern das Stift jedes Jahr.Nicht, dass ich in Schloss Melk nicht schon mal gewesen wäre, als Ost-Österreicher kommt man hier zumindest mit Besuch aus dem Ausland einmal her. Und wirklich, man sollte es nicht versäumt haben! Sowohl die Gebäude, die Lage, wie auch die Ausstellung sind sehr sehenswert!


Die Vermittlung ist modern, übersichtlich, die Austellungsarchitekur finde ich geschmackvoll und aussergewähnlich. Man lernt über den Beneditinerorden und auch wie die Brüder heute arbeiten und leben. Übrigens, das Stift Melk liegt in der UNESCO Welterberegion  Wachau, diese Welterbestätten reihen sich in der Donauregion ja wie eine Perlenkette aneinander. Der Blick hinunter auf die Donau, wenn man aus dem Festsaal hinaustritt ist immer noch einer meiner Lieblings-Donauaussichtsplätze.

Aber zum ersten Mal habe ich hier auch den Garten besucht und war sehr beeindruckt. Erst einmal war die Jahreszeit sicherlich perfekt - der Frühling hat es in sich - und der Gartenpavillon ist wunderschön verziert! Überzeugt euch selbst...
Hier haben es sich die Brüder z.B. nach der Fastenzeit gut gehen lassen, sie haben die exotische Umgebung im Grünen genossen und tatsächlich kann man sich das hier wunderbar vorstellen.


Eintrittspreise, Öffnungszeiten und Infos zum Stift Melk findet ihr hier

Uns weiter ging die Reise entlang der Straße der Kaiser und Könige in eine andere wohl bekannte Destination ... nach Dürnstein. Ein malerischer Ort, bekannt von unzähligen Fotos und Postkarten, Synonym für die Wachau ... ebenso UNESCO Welterbe!

Dürnstein
Man kennt die Legende vom Sänder Blondel, der Richard Löwenherz, der vom Babenberger Leopold V. auf der Burg Dürnstein gefangen gehalten wurde, ausfindig machte und er daraufhin freigekauft werden konnte. Der Anteil des Lösegeld hat den Burgbesitzern im 13. und 14. Jahrhundert zu Ausbau und Aufschwung von Burg und Ort Dürnstein verholfen.
Kaum vorstellbar ist, dass die schmale Dorfstraße, an der sich Souvenirläden aneinanderreihen und tausende Besucher jedes Jahr durchschlängeln, einmal die Hauptverbindungsstraße zu Lande an der Donau war.
Genussmenschen sind hier an der richtigen Adresse. Produkte aus den köstlichen Wachauer Marillen sind über all erhältlich, aber auch eigene Weinsorten gedeihen in der Gegend.


Wissen Wein: 
Unsere Guide erklärt uns die Bezeichnungen des typischen Weines der Region.... Federspiel, Steinfeder und Smaragd.... nach dem ca. 4 Besuch vonDürnstein, wieder etwas gelernt. Auf dem Bild seht ihr die Steinfeder - eine Pflanze, die zwischen den sonnenbeschienen Steinen am Berghang wächst. Die Steinfeder-Weine sind leicht und haben verhältnismäßig wenig Alkoholgehalt. Der Name Federspiel wird von der Falkenjagd abgeleitet, wenn diese Federn den Beizvogel zurückholen. Die Federspiel-Weine sind fruchtig-charmant und kraftvolle. Der Name Smaragd hingegen erinnet an die Smaragdeidechse, die in den Weinbergen in der Sonne liegen. Kräftig, trocken und klar, so wird ihr Geschmack beschrieben. Traditionell sortentypisch sind Smaragd-Weine vom Riesling, Veltliner, Neuburger und Gelben Muskateller

Und viele tausend Donau-Kreuzfahrer schätzen die Mitbringsel aus dem malerischen Ort: Bailoni Marillenlikör, Marillenprodukte über Seifen, Liköre, geröstete Marillenkerne -z.B. von der Firma Wieser, Donaustein-Design-Schmuck, und vieles mehr.

Aber auch hier eröffneten sich mir wieder Aus- und Einblicke, die mir fremd waren.
Kleine Gassen, Uferpromenaden, Einblicke in das Stift Dürnstein und seine einmalige blaue Kirche - blau, die Farbe des Himmels.

Mehr Bilder vom Stift Melk und Dürnstein findet ihr hier.... 




Weiter geht es auf der Reise entlang der Donau ins Niederösterreich östlich von Wien, zum weitläufigen Schloss Hof und ins Marchfeld zum Schloss Eckartsau. Lest im nächsten Beitrag mehr... 


Sonntag, 31. Mai 2015

Höhenrausch in der Steiermark

Von Linz aus sind es ca. 1 h 40 min bis Gröbming in der Steiermark. Hier soll also die Post abgehen, beim Ziplining. Angekommen bei der BAC (Best Adventure Company), steigen die Erwartungen, denn beim Adventurepark zur Rechten klettern die Leute schon zwischen den Bäumen herum, zu Rechten steigt die Spannung beim Airport des Zipline.

Per Computer checkt man sich ein und dann geht es schon zur Material-Ausgabe, sprich deinem Gleiter, mit dem du über 2500 m ins Tal gleitest. Jeder wird abgewogen und mit dem korrekten Rucksack ausgestattet, so warten wir auf unseren Transfer auf den Berg.



Ein Bus bringt uns ausgestattet mit einem Passport und den notwendigen Anweisungen zum Anlegen der Gurten und Rollen zum Startplatz. Fast 15 min dauert die Fahrt hinauf zur Rampe. Eine tolle Aussicht über die Region liegt uns zu Füßen!




Gurten und Sitz angelegt, nebeneinander eingeklinkt ... und nach einem kurzen Countdown fliegen wir schon los über Almen und Wälder hinweg. Nach ca. der Hälfte der Strecke landen wir zum ersten Mal sanft auf einer Plattform und wechseln das Seil,.... dann gehts erst richtig schnell weiter! Juhuu-Schrei inklusive genießen wir die paar Minuten Flug zurück zum Abenteuerpark.

Was für ein Vergnügen... leider allerdings doch etwas kostspielig, daher beließen wir es bei einer Abfahrt :-). (Euro 92 für 2 Erwachsene und 1 Kind)

Infos: 
www.bac.at (Rafting, zipline, Adventure-Park u.v. m.) auch Kombiangebote und Mehrtagesangebote findet man auf der Homepage.
www.zipline.at Hier kann man sich vorab auch schon auf Videos ansehen, wie die Gaudi abläuft, denn leider konnten wir hier kein Video drehen, das ist nicht erlaubt und auch etwas schwierig, hat man nicht eine spezielle Go-Pro oder so.

Weiter hinauf auf den Stoderzinken:

Wir hatten aber noch nicht genug von der tollen Landschaft, daher zog es uns noch einmal über die 12 km lange Stoderzinken Alpenstraße weiter hinauf auf den Stoderzinken. Eine phantastische, kurvenreiche Straße führt uns auf mehr als 2000 m hinauf bis zur Rosemialm.




Von hier führt ein ca. 30 minütiger Weg zum sogenannten Friedenskircherl, das sehr hübsch in den Felsen steht.

Der Erbauer war Emil Ritter von Horstig, dessen Asche hier auch verstreut wurde nach seinem Tot. Er wollte sich eine Welt vorstellen in der alle Konfessionen Gemeinsamkeiten pflegten und friedlich nebeneinander leben sollen.


Daher ist das Kircherl, das er 1902 erbauen ließ auch von keiner Konfession geweiht, sondern steht allen Anghörigen verschiedener Religionen offen. Man hat einen beeindruckenden Blick über das Tal von der kleinen Terrasse und kann sich beim Aufstieg vorstellen, welche Mühen seine Errichtung bereitet haben muss.






Wer die Glocke des kleinen Kirchleins leutet, darf sich was fürs Leben wünschen. Gesagt - Getan.

Info:
Wissenwertes über den Stoderzinken
Wanderwege zum Friedenskicherl (auch für Familien geeignet) und Gipfel (Achtung, nur für geübte Bergsteiger!)





Montag, 22. September 2014

Natürlich rasant im Nachbarland

Neulich am Wochenende... wollten wir uns mal wieder ein bisserl amüsieren, in die Sonne kommen und raus aus der Stadt. Aber wohin?

Die Wahl fiel diesmal auf unser nördliches Nachbarland, auf den Baumwipfelpfad beim Lipno-Stausee. Schon die Recherche auf der dazugehörigen Internetseite hat uns positiv überrascht. Die deutsche Seite ist sehr schön gestaltet und wir brauchten nicht lange zu suchen, um die wichtigsten Infos zu finden.

Die Anfahrt von Linz ist nur ca. 1 Stunde, und vor Ort befindet sich ein großer Parkplatz, ein Restaurant und die Talstation des Schiliftes. Mit dem kann man auf den Hügel hinauffahren oder auch zu Fuß gehen, und dann direkt beim Baumkronenweg einsteigen. Der Weg ist auch Kinderwagen-geeignet... könnte ja für den einen oder anderen interessant sein :-).

Über mehrere "Spiralen"  geht es ganz hinauf auf den Turm, mit einem wunderschönen Ausblick über den Stausee und die Gegend in Südböhmen. Hinunter geht's dann nicht nur wieder zu Fuß, sondern eine tolle Rutsche können abenteuerlustige verwenden. Mich hat es zwar ein wenig durchgerüttelt, aber lustig ist es allemal.

Und auch vom Hügel und dem Baumkronenweg-Start, hinunter zum Freizeitzentrum und zum Parkplatz gibt es noch eine Attraktion auszuprobieren. 
Mit dem Roller düst man ca. 2-3 km ins Tal über asfaltiert Forstwege ohne Verkehr. Mein Favorit des Tages.

Die Kosten für den Spaß sind sehr moderat und daher auch für Familien tauglich!

Link zur Homepage des Baumkronenweges: www.stezkakorunamistromu.cz/de/

Sonntag, 7. September 2014

Weitblick im Salzkammergut

Für einen Sonntagsausflug ging es diesmal auf den Grünberg nach Gmunden. Die neue Seilbahn wurde im Juni 2014 neu eröffent, und wollte gestet werden!
Die Talstation befindet sich in Gmunden recht zentral und ein eigener Parkplatz, an dem die 1/2 Stunde 50 cent kostet liegt dem Eingang der Bahn gegenüber.
Die Fahrt in luftige Höhen dauert ca. 10 min, geht über 550,89 Höhenmeter, und gibt recht rasch einen tollen Blick auf den Traunsee und Gmunden frei! In der Gondel gibt es sowohl Sitz-, wie auch Stehplätze. Ein kleines Mädchen fragt, gleich nachdem wir starten: Mama kann man von dort oben die ganze Welt sehen? Ich musste schmunzeln, die Mama leider verneinen. Trotzdem sieht man vom 986 m hohen Hausberg der Gmundner einen schönen Teil des Voralpenlandes, bis hinüber ins Gebirge.  
Der Preis für eine Berg- und Talfahrt ist für Erwachsene ohne Ermäßigung € 16.-, was wir ganz OK fanden.

Oben gönnten wir uns auf der Grünbergalm (gleich neben der Bergstation) ein leckeres Mittagessen direkt auf der Sonnenterrasse, mit Blick auf die Berge und den See. Vor uns ragt er auf, der "Wächter des Salzkammergutes, der Traunstein", sehr imposant.
Die Preise auf der Alm sind absolut vertretbar, Selbstbedienung, aber sehr zügig.
Ein toller Abenteuer-Spielplatz zieht offenbar viele Familien an. Da möchte man gleich wieder Kind sein :-) und mit dem Flying Fox losdüsen, oder über die Rutsche flitzen.

Von Juni bis Mitte November können rasante Typen auch den Gründberg-Flitzer eine Art Sommerrodelbahn (Gleitbahn) 160 m bergab benutzen. 1400 m ist sie lange, und Start und Ausstieg befinden sich gleich neben der Bergstation.

In ca. 1 Stunde erreicht man verschiedene Wanderziele, z.B. den Laudachsee, sogar mit einem Lehrpfad. Auch längere Wanderungen starten hier, insgesamt sind es ca. 20 Kilometer, ja sogar auf den Traunstein kann man von hier aus steigen. (Wanderwege hier finden) Einige davon über recht angenehme Forstwege, sogar teilweise kinderwagentauglich. Auch Mountainbiker finden hier recht gute Wege.

FAZIT:
Alles in Allem ein netter Ausflug, den man auch für einen halben Tag aus der Distanz Linz unternehmen kann. Das einzige was uns schon gestört hat, sind die ständig kreisenden Helikopter, wir vermuten, dass sie für Rundflüge benutzt werden. Das stört das Naturerlebnis aber erheblich. Um Ihnen zu entgehen, muss man wohl einen längeren Spaziergang weg von der Bergstation unternehmen. 

Linktipps:
Grünberg www.gruenberg.info
Grünbergalm www.gruenbergalm.at